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<rss version="2.0"><channel><title></title><link>http://news.drweb-av.de/news/</link><description> - Sicherheits-News</description><image><url>http://www.av-desk.com/static/drweb_logo_ru.gif</url><link>http://news.drweb-av.de/news/</link><title></title></image><item><title>Gefährlicher Trojaner unterschiebt Webseiten</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1070&amp;c=7</link><pubDate>Tue, 07 May 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 7. Mai 2013

   Die Sicherheitsexperten von Doctor Web haben vor kurzem Trojan.Mods.1
   unter die Lupe genommen. Der Schädling gehört zu den Top 10 von
   Malware im April 2013. Früher führte er den Namen
   Trojan.Redirect.140. Laut Statistiken von Dr.Web CureIt! macht er
   3,07% von der Gesamtzahl der entdeckten Infizierungen aus. Nachfolgend
   finden Sie eine Kurzanalyse des Trojaners.

   Der Trojaner besteht aus zwei Komponenten: Dropper und dynamische
   Bibliothek, die für die Malware-Verbreitung verantwortlich ist.
   Während der Installation auf dem PC des Opfers erstellt der Dropper
   seine Kopie in einem Ordner auf der Festplatte und führt sich aus. Im
   Betriebssystem Microsoft Windows Vista kann sich der Dropper als
   Java-Anwendung ausführen, um Benutzerkonten (User Accounts Control,
   UAC) zu umgehen. Der Benutzer soll in diesem Fall das Herunterladen
   der Anwendung bestätigen.

   screen

   Anschließend speichert der Dropper auf der Festplatte die
   Hauptbibliothek des Trojaners, die sich auf dem infizierten PC in alle
   gestarteten Prozesse integriert. Die Bibliothek läuft aber nur in den
   Browsern Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Safari,
   Google Chrome, Chromium, Mail.Ru Interent, Yandex.Browser und Rambler
   Nichrom. Die Konfigurationsdatei von Trojan.Mods.1 liegt in der
   Bibliothek verschlüsselt.

   Die Hauptfunktion von Trojan.Mods.1 ist die Unterschiebung von
   Webseiten, indem die Übeltäter Systemfunktionen, die für die
   Übertragung von DNS-Namen der Websites in IP-Adressen verantwortlich
   ist. Wenn der Trojaner aktiviert ist, wird der Benutzer auf
   betrügerische Websites umgeleitet, wo er seine Mobiltelefonnummer
   eingeben und die zugeschickte SMS beantworten soll. Sollte der
   Benutzer dies akzeptieren, wird von seinem Konto ein bestimmter Betrag
   abgebucht.

   screen

   Die Architektur von Trojan.Mods.1 ist mit einem Algorithmus
   ausgerüstet, durch den die Umleitung des Browsers für eine bestimmte
   Gruppe von Adressen sich deaktivieren lässt.

   Die Signatur dieses Trojaners wurde in die Dr.Web Virendatenbank
   eingetragen. Trojan.Mods.1 stellt deshalb keine Gefahr für Anwender
   von Dr.Web Produkten dar.
</description></item><item><title>Trojan.Yontoo.1 bedroht Mac-Rechner</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1060&amp;c=7</link><pubDate>Sun, 17 Mar 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 19. März 2013

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web teilt über ein rasantes
   Wachstum von Werbeapplikationen für Rechner unter Mac OS X mit.
   Darunter sei vor allem Trojan.Yontoo.1 erwähnt, der als Uploader
   Extras für beliebte Browser installiert.

   Seit Anfang 2013 beobachten die Sicherheitsexperten von Doctor Web das
   rapide wachsende Aufkommen von Werbeads für Mac OS X. So verdienen
   die Übeltäter an Partnerprogrammen der Werbenetzwerke. Gleichzeitig
   wächst auch das Interesse der digitalen Verbrecher für
   Apple-kompatible Rechnern. Ein gutes Beispiel dafür liefert der vor
   kurzem entdeckte Trojan.Yontoo.1.

   Dieser Trojaner dringt in Rechner seiner Opfer auf verschiedene Weise.
   Zur Verbreitung des Trojaners verwenden die Übeltäter Webseiten mit
   der Filmvorschau. Beim Aufrufen dieser Webseiten wird der Benutzer
   aufgefordert, ein Plug-in für seinen Browser zu installieren. Dieses
   Dialogfenster soll den Benutzer in die Irre führen. Nachdem der
   Benutzer auf „Install the plug-in“ gekickt hat, wird er zur
   Website weitergeleitet, wo er den als gewöhnliche Anwendung getarnte
   Trojan.Yontoo.1 herunterlädt.

   screen

   Die Übeltäter haben mehrere alternative Verbreitungsmethoden für
   den Trojaner vorgesehen. Das Opfer kann den Trojaner z.B. als
   Videoplayer oder ein anderes nützliches Video-Tool aus dem Internet
   herunterladen.

   Nachdem Trojan.Yontoo.1 gestartet wurde, wird auf dem Bildschirm des
   Opfers ein Dialogfenster angezeigt, wo man ihm anbietet, Free Twit
   Tube zu installieren.

   screen

   Statt des angegebenen Programms lädt der Trojaner das Yontoo-Plug-in
   für Mac OS X Betriebssysteme herunter: Safari, Chrome und Firefox.
   Dieses Plug-in läuft im Hintergrundmodus und übermittelt auf einen
   Remote-Server Daten über Webseiten, die vom Benutzer geöffnet
   werden.

   screen

   Anschließend lädt das Plug-in von den Übeltätern eine spezielle
   Datei, die es dem Benutzer ermöglicht, sich Werbewebseiten von
   verschiedenen Partnerprogrammen anzusehen. So würde z.B. auf einem
   infizierten Rechner die Website apple.com aussehen:

   screen

   Solche Plug-ins werden von Dr.Web als Adware.Plugin detektiert. Es sei
   bemerkt, dass eine vergleichbare Verbreitungsmethode des
   Werbe-Trojaners auch für Windows existiert.
</description></item><item><title>Integrierte Facebook-Anwendung bedroht Anwender </title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1049&amp;c=7</link><pubDate>Wed, 06 Feb 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 6. Februar 2013

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor einer neuen
   Verbreitungswelle von Malware unter Facebook-Benutzern. Diesmal haben
   die Übeltäter auf die integrierte Anwendung abgezielt, die es
   ermöglicht, auf Facebook-Seiten den Schadcode zu platzieren. Zur
   Verbreitung von Trojanern verwendet man gefälschte thematische
   Gruppen, wo man auf die hinter dem Videospot getarnte Links zu einer
   böswilligen Anwendung trifft.

   Zur Verbreitung von Malware haben die Übeltäter eine Vielzahl von
   thematischen Facebook-Gruppen wie Videos Mega oder Mega Videos
   erstellt. Zum 5. Februar 2013 zählten die Gruppen mehrere Hundert
   Mitglieder. In jeder Gruppe haben die Übeltäter einen Link zur
   integrierten böswilligen Anwendung platziert. Der Benutzer sollte
   nach dem Szenario der Übeltäter auf den vorgeschobenen Videospot
   klicken und anschließend seinen Videoplayer über das gefälschte
   Facebook-Fenster aktualisieren.

   Nachdem der Benutzer das Update installiert hat, wird auf seinen
   Rechner das selbst auspackende Archiv mit Trojan.DownLoader8.5385
   automatisch geladen. Dabei besitzt der Trojaner die legitime digitale
   Signatur Updates LTD von Comodo. Das ist der Grund, weshalb
   böswillige Anwendungen während der Installation vom Betriebssystem
   akzeptiert werden.

   screen

   Trojan.DownLoader8.5385 ist ein normaler Download-Trojaner, dessen
   Hauptaufgabe im Herunterladen und Starten von böswilliger Software
   besteht. In diesem Fall lädt der Trojaner Plug-ins für Google Chrome
   und Mozilla Firefox herunter, die für den Massenversand von
   Einladungen für den Beitritt zu verschiedenen Facebook-Gruppen sowie
   für die Installation von Like-Zeichen gedacht sind. Diese böswillige
   Software erfüllt folgende Funktionen:

     *  Informationen über Facebook-Freunde des Opfers herausbekommen;

     * Like-Zeichen auf Facebook-Seiten oder bei einem externen Link
       setzen;

     * Den Zugang zum Fotoalbum Facebook-Seiten gewähren;

     * Gruppen beitreten;

     * Einladungen für den Gruppenbeitritt verschicken;

     * Links an den Benutzer-Wänden veröffentlichen;

     * Status ändern;

     * Chat-Fenster öffnen;

     * An Veranstaltungen teilnehmen;

     * Einladungen zu Veranstaltungen an Benutzer verschicken;

     * Kommentare veröffentlichen;

     * Angebote erhalten und verschicken;

   Die Konfigurationsdatei mit allen für die Plug-ins notwendigen Daten
   wird auf infizierten PC vom Server der Cyber-geladen. Diese Plug-ins
   werden von Antivirensoftware als Trojan.Facebook.310 detektiert.

   Darüber hinaus installiert Trojan.DownLoader8.5385 auf den
   infizierten PC den BackDoor.IRC.Bot.2344, der Workstations in Botnets
   einbindet. Dieser Schädling ist in der Lage, verschiedene Befehle
   auszuführen, die ihm via IRC (Internet Relay Chat) übermittelt
   werden. Dafür stellt er eine Verbindung zu den von Kriminellen
   angelegten Chat-Kanälen her. Unter Befehlen, die von
   BackDoor.IRC.Bot.2344 ausgeführt werden können, sind folgende
   hervorzuheben:

     *  Befehle von CMD;

     * Dateien von definierten Internetseiten herunterladen und in einen
       lokalen Ordner platzieren;

     * Prüfen, ob der vorgegebene Prozess gestartet wurde;

     * An den Remote-Server eine Liste mit gestarteten Prozessen per
       tasklist.exe übermitteln;

     * Vorgegebene Prozesse stoppen;

     * Beliebige Anwendungen starten;

     * Plug-ins herunterladen und für Google Chrome installieren.

   Also kommt man zum Schluss, dass die aktuelle Sicherheitspolitik für
   integrierte Facebook-Anwendungen zur Verbreitung von Trojanern
   beiträgt. Alle erwähnten Schädlinge wurden von Doctor Web Analysten
   in die Virendatenbanken eingetragen und stellen für Dr.Web Benutzer
   keine Gefahr dar. Unsere Sicherheitsexperten von Doctor Web empfehlen
   den Anwendern Updates nur aus zuverlässigen Quellen zu installieren.
</description></item><item><title>Rückblick und Analyse der Bedrohungen für Januar 2013</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1050&amp;c=7</link><pubDate>Mon, 04 Feb 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 4. Februar 2013

   Der erste Monat des Jahres 2013 brachte insgesamt keine
   Überraschungen mit sich. Zum Haupttrend des Monats Januar wurde die
   Verbreitung von Trojan.Mayachok sowie neuer Virenbedrohungen für
   Windows und Android.


   Allgemeine Sicherheitslage

   Im Januar 2013 trat der Trojaner Trojan.Mayachok.2 in den Vordergrund.
   Trojan.Mayachok.2 ist uns bereits seit dem Frühling 2011 bekannt und
   stellt ein VBR-Bootkit dar. Dieser Schädling infiziert VBR (Volume
   Boot Record) des NTFS-Dateisystems. Dabei ist Trojan.Mayachok.2 mit
   Treibern sowohl für 32-Bit- als auch 64-Bit-Versionen von Microsoft
   Windows ausgerüstet. Der digitale Schädling sperrt den
   Internetzugang des Opfers sperren und bietet ein Sicherheits-Update
   zum Herunterladen an. Dabei soll das Opfer seine Handynummer sowie den
   entsprechenden SMS-Code im angebotenen Formular eingeben und sich mit
   den Bedingungen der kostenpflichtigen Nutzung einverstanden erklären.
   Auf diese Weise soll vom Konto des Opfers ein bestimmter Betrag
   monatlich abgebucht werden.

   screen

   screen

   screen

   Da der Schädling im Hauptspeicher des Rechners läuft, hilft die
   Neuinstallation der Browser, die Wiederherstellung des Betriebssystems
   und das Starten von Windows im geschützten Modus nicht weiter. Die
   effizienteste Lösung bietet nur das Tool Dr.Web CureIt!, mit dem der
   gefährliche Schädling entdeckt werden kann, und Dr.Web LiveCD. Eine
   detaillierte technische Analyse des Trojaners finden Sie hier.

   Unter den aufgespürten Bedrohungen sind auch Trojan.Mayachok.18550,
   BackDoor.IRC.NgrBot.42 und Trojan.SMSSend, der als kostenpflichtiges
   Archiv getarnt ist, zu finden. Eine detaillierte Übersicht der mit
   Dr.Web CureIt! entdeckten Viren &amp; Co. finden Sie in der nachfolgenden
   Tabelle:

   Name

   %

   Trojan.MayachokMEM.4

   4.85

   Trojan.Mayachok.2

   2.39

   Trojan.SMSSend.2363

   2.26

   Trojan.Mayachok.18550

   1.50

   BackDoor.IRC.NgrBot.42

   0.94

   Trojan.BhoSiggen.6713

   0.87

   Trojan.StartPage.48148

   0.85

   Trojan.DownLoader7.16737

   0.75

   Win32.HLLP.Neshta

   0.71

   Trojan.Hosts.5268

   0.66

   Win32.HLLW.Phorpiex.54

   0.64

   Trojan.Mayachok.18024

   0.60

   Trojan.Mayachok.18397

   0.59

   Win32.Sector.22

   0.54

   Trojan.Mayachok.17994

   0.53

   Trojan.Mayachok.1

   0.47

   Win32.HLLW.Gavir.ini

   0.46

   Trojan.Click2.47013

   0.46

   BackDoor.Butirat.245

   0.45

   Trojan.Mayachok.18566

   0.45


   Botnet BlackEnergy lebt wieder auf

   Die Sicherheitsanalysten von Doctor Web haben im Januar eine neue
   Modifikation von BlackEnergy (BackDoor.BlackEnergy.36) entdeckt. Durch
   den Einsatz dieses Trojaners konnten die Übeltäter eines der
   weltweit größten Botnets für den Versand von Spam-Mails aufbauen.

   Vor kurzem haben Übeltäter es noch einmal versucht, ein Botnet auf
   Basis von BackDoor.BlackEnergy.36 aufzubauen. Die neue und die
   vorangegangen Versionen des Trojaners unterscheiden sich
   hauptsächlich dadurch, dass die Konfigurationsdatei des Trojaners nun
   in einem separaten Sektor der dynamischen Bibliothek verschlüsselt
   gespeichert wird. Diese Bibliothek ist auch in einem der Sektoren des
   Trojaners enthalten. Beim Ausführen des Trojaners dringt sie in den
   Prozess svchost.exe oder explorer.exe ein. Darüber hinaus haben die
   Übeltäter das Netzprotokoll abgeändert, über das
   BackDoor.BlackEnergy.36 mit seinem Verwaltungsserver Daten austauscht.
   Nach dem Aufbau des neuen Botnets haben die Übeltäter eine Pause
   eingelegt. Kurz danach wurde ein beliebtes Unterhaltungsportal
   attackiert. Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web haben
   BackDoor.BlackEnergy.36 im Botnet BackDoor.Andromeda aufgespürt.
   Weitere Informationen zu dieser Bedrohungen finden Sie in diesem
   Artikel.


   Virenbedrohungen für Android

   Die große Beliebtheit von mobilen Endgeräten unter Android bewirkte
   ein großes Interesse der Übeltäter an persönlichen Daten der
   Benutzer auf diesen Endgeräten. Das im Jahre 2012 stark gewachsene
   Malware-Aufkommen wird sich wohl auch 2013 weiter vergrößern.

   So wurde z.B. Anfang Januar der nächste Android-Schädling entdeckt,
   der persönliche Daten japanischer Benutzer klaute. Wie andere
   böswillige Anwendungen verbreitete sich Android.MailSteal.2.origin
   über Spam-Mails, wo das potenzielle Opfer aufgefordert wurde, ein das
   angeblich nützliche Programm zu installieren. Beim Klicken auf den
   vorhandenen Link wurde der Benutzer zum vorgetäuschten Google
   Play-Fenster weitergeleitet. Auf diese Weise konnte sich der
   gefährliche Trojaner auf seinem Rechner einnisten. Die Funktionsweise
   von Android.MailSteal.2.origin war gut durchdacht: der Schädling
   informierte den Benutzer über vorläufige Einstellungen, die er
   vorgenommen hat. Gleichzeitig suchte er verdeckt nach Kontakten und
   persönlichen Daten in E-Mails und lud diese auf einen Remote-Server
   hoch. Diese Daten konnten auch zum Aufbau eines neuen Botnets
   verwendet werden.

   screen

   Die Sicherheitsanalysten von Doctor Web haben darüber hinaus eine
   Vielzahl von neuer Spyware entdeckt: Program.SpyMob.origin,
   Program.MSpy.2.origin, Android.Phoggi.1.origin,
   Program.OwnSpy.1.origin, Program.Copyten.1.origin,
   Program.Spector.1.origin. Für BlackBerry sind auch folgende Exemplare
   zu nennen: BlackBerry.Phoggi, Program.Spector.1, Program.Spector.2,
   Program.Spector.3.

   Die kostenpflichtige Spyware kann unterschiedliche Funktionen
   übernehmen: SMS-Nachrichten, ein- und ausgehende Telefonate
   kontrollieren, Ihren Standort via GPS bestimmen usw. Vertrauliche
   Daten auf dem Endgerät mit solcher Spyware sind immer vom Diebstahl
   bedroht. Die wachsende Zahl solcher Programme ist auf eine stabile
   Nachfrage zurückzuführen.

   screen


   Weitere Bedrohungen im Rückblick

   Anfang Januar wurde BackDoor.Finder entdeckt, der die größte
   Verbreitung in den USA fand. Der Trojaner nistet sich in Prozessen
   beliebter Browser (Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox,
   Maxtron, Chrome, Safari, Mozilla, Opera, Netscape oder Avant) ein,
   fängt Benutzerzugriffe in Suchmaschinen wie google.com, bing.com,
   yahoo.com, ask.com, search.aol.com, search.icq.com, search.xxx,
   www.wiki.com, www.alexa.com oder yandex.com ab und zeigt
   Suchergebnisse mit den speziell angefertigten Links an. Weitere
   Informationen zu diesem Trojaner können Sie in diesem Artikel
   nachlesen.

   Im Januar ist auch eine neue Version von BackDoor.Butirat
   (BackDoor.Butirat.245) aufgetaucht. Dieser Trojaner ist in der Lage,
   Malware auf den infizierten Rechner hochzuladen, ausführbare Dateien
   auf Befehl des Verwaltungsservers zu starten und Passwörter für
   FTP-Clients klauen. Weitere Informationen zu diesem Trojaner finden
   Sie hier.


   Malware im E-Mail-Traffic für Januar 2013

   01.01.2013 00:00 - 31.01.2013 23:00

   1

   JS.Redirector.162

   1.11%

   2

   Trojan.PWS.Stealer.1932

   0.73%

   3

   Win32.HLLM.MyDoom.54464

   0.64%

   4

   Trojan.Oficla.zip

   0.58%

   5

   BackDoor.Andromeda.22

   0.54%

   6

   Trojan.PWS.Panda.547

   0.47%

   7

   Trojan.PWS.Panda.655

   0.47%

   8

   Win32.HLLM.MyDoom.33808

   0.45%

   9

   Trojan.Winlock.7048

   0.45%

   10

   Trojan.Packed.23728

   0.41%

   11

   Win32.HLLM.Beagle

   0.36%

   12

   Trojan.Inject.64560

   0.36%

   13

   Win32.HLLM.Netsky.35328

   0.26%

   14

   VBS.Rmnet.2

   0.26%

   15

   Trojan.PWS.Stealer.715

   0.26%

   16

   Win32.HLLM.Graz

   0.26%

   17

   Trojan.PWS.Panda.2401

   0.26%

   18

   BackDoor.Bebloh.21

   0.24%

   19

   Trojan.PWS.Panda.786

   0.24%

   20

   Win32.HLLM.Netsky.18401

   0.24%


   Malware auf Rechnern der Benutzer für Januar 2013

   01.01.2013 00:00 - 31.01.2013 23:00

   1

   JS.IFrame.363

   0.75%

   2

   Tool.Unwanted.JS.SMSFraud.26

   0.73%

   3

   SCRIPT.Virus

   0.56%

   4

   Adware.Downware.774

   0.47%

   5

   Tool.Unwanted.JS.SMSFraud.10

   0.42%

   6

   Adware.Downware.179

   0.41%

   7

   JS.IFrame.387

   0.40%

   8

   Tool.Unwanted.JS.SMSFraud.30

   0.38%

   9

   Adware.InstallCore.53

   0.34%

   10

   Trojan.Fraudster.394

   0.34%

   11

   Adware.Webalta.11

   0.33%

   12

   Tool.Skymonk.11

   0.32%

   13

   Trojan.SMSSend.2363

   0.30%

   14

   JS.Redirector.175

   0.29%

   15

   Trojan.Hosts.6613

   0.28%

   16

   Win32.HLLW.Shadow

   0.28%

   17

   Win32.HLLW.Autoruner.59834

   0.27%

   18

   Adware.Downware.804

   0.26%

   19

   Trojan.Fraudster.245

   0.25%

   20

   JS.IFrame.356

   0.25%
</description></item><item><title>Neuer BackDoor.Butirat ändert Namen von Verwaltungscentern der Cyber-Kriminellen </title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1044&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 24 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 24. Janaur 2013

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor einer massiven
   Verbreitung des neuen Schädlings aus der Familie. Die neue Version,
   die man als BackDoor.Butirat.245 bezeichnet, verwendet eine neue
   Methode zur Generierung von Verwaltungsservernamen. So versuchen die
   Übeltäter, die Resistenz des böswilligen Programms bei der
   eventuellen Deaktivierung eines seiner Verwaltungsserver zu erhöhen.

   Die Trojaner aus der Familie BackDoor.Butirat sind in der Lage,
   ausführbare Dateien auf Befehl eines Verwaltungsservers auf den
   infizierten PC herunterzuladen und Passwörter für beliebte
   FTP-Clients (FlashFXP, Total Commander, Filezilla, FAR, WinSCP,
   FtpCommander, SmartFTP usw.) zu klauen.

   screen

   Das Infizierungsprinzip von BackDoor.Butirat ist alles andere als neu.
   Der Schädling erstellt seine Kopie in einem der Systemverzeichnisse
   und nimmt Änderungen im Registry vor, damit er beim Laden von Windows
   automatisch ausgeführt werden könnte.

   Das Besondere an BackDoor.Butirat.245 ist es, dass er eine neue
   Methode zur Generierung von Verwaltungsservernamen verwendet. Früher
   war die Adresse eines Kommandocenters nur beim böswilligen Programm
   zu finden. Wie bei neuen Versionen von BackDoor.BlackEnergy gab es bei
   der Untersuchung von BackDoor.Butirat.245 eine Überraschung: der
   Trojaner generiert automatisch Namen von Verwaltungsservern der
   dritten Ebene. Die Domain der zweiten Ebene ist für ein wohl
   bekanntes Unternehmen registriert, das in der Regel allfällige
   Beschwerden und Nachrichten ignoriert. Die Übeltäter glaubten, damit
   die Resistenz des böswilligen Programms bei der eventuellen
   Deaktivierung eines seiner Verwaltungsserver zu erhöhen.

   Die Signatur für BackDoor.Butirat.245 wurde in die Dr.Web
   Virendatenbank bereits eingetragen. Der Schädling stellt deshalb für
   Dr.Web Anwender keine Gefahr dar.
</description></item><item><title>Botnet BlackEnergy lebt wieder auf</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1043&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 17 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 17. Januar 2013

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor der Verbreitung
   eines gefährlichen Trojaners aus der Familie BackDoor.BlackEnergy. Im
   Juli 2012 ist es in den Nachrichten aufgetaucht, dass
   Hauptverwaltungsserver des Botnets unter diesem Trojaner liquidiert
   wurden. Es sei aber bemerkt, dass das Botnet BlackEnergy noch einige
   Monate weiter lebte, bis es im Herbst 2012 endgültig verschwand. Im
   Januar 2013 ist plötzlich eine neue Variante des Schädlings
   aufgetaucht.

   Es sei erwähnt, dass BackDoor.BlackEnergy ein komplexes
   Trojanerprogramm für den Versand von Spam-Mails ist. Durch den
   Einsatz dieses Trojaners konnten die Übeltäter eines der weltweit
   größten Botnets für den Versand von Spam-Mails aufbauen. An einem
   Tag konnte der Trojaner bis zu 18 Mrd. Spam-Mails verschicken. Das
   Besondere an den Trojanern aus der Familie BackDoor.BlackEnergy ist
   es, dass sie Zusatzmoduls und eine XML-Konfigurationsdatei verwenden,
   die sie zunächst vom Verwaltungsserver laden.

   screen

   Die Besitzer der neuen Trojanerversion BackDoor.BlackEnergy.36 sind
   voraussichtlich dieselben Übeltäter, die frühere Modifikationen des
   Schädlings verwendet haben. Dies bestätigt die Tatsache, dass
   BackDoor.BlackEnergy.36 für die Datenverschlüsselung denselben
   Schlüssel wie bei einigen Botnets unter BlackEnergy verwendet.

   Man kann allgemein zwei Hauptunterschiede von BackDoor.BlackEnergy.36
   zu den vorherigen Versionen des Trojaners feststellen. Die
   Konfigurationsdatei des Trojaners wird in einer separaten Sektion der
   dynamischen Bibliothek verschlüsselt gespeichert. Diese Bibliothek
   ist im Trojaner integriert und schleust sich in den Prozess
   svchost.exe oder explorer.exe ein. Darüber hinaus haben die
   Übeltäter das Netzprotokoll, durch das BackDoor.BlackEnergy.36 mit
   seinem Verwaltungsserver Daten austauschte, modifiziert.

   Zum jetzigen Zeitpunkt haben die Sicherheitsanalysten von Doctor Web
   mehrere Verwaltungsserver von BackDoor.BlackEnergy.36 entdeckt, mit
   denen die Cyber-Kriminellen ein neues Botnet für die massive
   Verbreitung von Spam-Mails aufzubauen versuchen. Unsere
   Sicherheitsanalysten beobachten weiter die Situation rund um den
   Trojaner BackDoor.BlackEnergy.36. Für Dr.Web Anwender stellt er keine
   Gefahr dar. Eine entsprechende Signatur wurde in die Dr.Web
   Virendatenbank bereits eingetragen.
</description></item><item><title>Passwortklauer für Linux und Mac OS X entdeckt</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=1003&amp;c=7</link><pubDate>Mon, 27 Aug 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 22.August 2012

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web berichtet vom ersten
   plattformübergreifenden Backdoor-Trojaner, der unter Linux und Mac OS
   X funktionieren kann. Dieses böswillige Programm soll Passwörter
   für beliebte Internet-Anwendungen klauen. BackDoor.Wirenet.1 ist in
   der Geschichte der Antiviren-Industrie der erste Trojaner mit solchen
   Funktionen.

   Die Verbreitungsmethode des Trojaners, der in die Dr.Web
   Virendatenbank bereits eingetragen wurde, wird zur Zeit
   herausgefunden. Eins steht fest: der Schädling ist ein Backdoor und
   kann sowohl unter Linux als auch unter Mac OS X funktionieren.

   Beim Starten von BackDoor.Wirenet.1 erstellt er eine Kopie im
   Benutzerverzeichnis. Für die Kommunikation mit seinem Befehlsserver,
   der sich unter 212.7.208.65 befindet, verwendet er die
   Verschlüsselungsmethode Advanced Encryption Standard (AES).

   [IMAGE]

   BackDoor.Wirenet.1 ist mit der Funktion eines Keyloggers ausgerüstet
   (d.h. er kann Aktionen des Benutzers überwachen und entsprechende
   Daten den Cyber-Kriminellen zusenden). Außerdem entwendet der
   Trojaner Passwörter, die vom Benutzer in den Browsern Opera, Firefox,
   Chrome, Chromium sowie den Programmen Thunderbird, SeaMonkey und
   Pidgin eingegeben werden. Dr.Web Antivirensoftware kann den Trojaner
   erfolgreich entdecken. Der digitale Bösewicht ist deshalb für
   Benutzer von Dr.Web Antivirus für Mac OS X und Dr.Web Antivirus für
   Linux nicht gefährlich.
</description></item><item><title>Rückblick und Analyse der Virenbedrohungen für den Monat Juni 2012</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=989&amp;c=7</link><pubDate>Mon, 02 Jul 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 2. Juli 2012

   Der Juni 2012 verlief ziemlich ruhig für die Sicherheitsszene. Es gab
   weder Epidemien noch ungewöhnliche Fälle mit einer erhöhten
   Virenaktivität. Die Übeltäter gaben sich aber Mühe beim Versand
   von Massen-Mails, über die Schadsoftware verbreitet werden soll. Es
   sind ansonsten neue Trojaner für Android aufgetaucht. Insgesamt ist
   die Anzahl der aufgespürten Viren &amp; Co. zurückgegangen, was für die
   Urlaubszeit typisch ist.

   Aktuelle Sicherheitslage

   Laut Statistiken, die durch Dr.Web CureIt! gesammelt wurden, erwies
   sich Trojan.Mayachok.1 als besonders beliebt. Seine Detektionsrate ist
   von 3,73% (45 327 Fälle) im Mai bis auf 5,82% (56 767 Fälle) im Juni
   gestiegen. Es wurden auch immer mehr verschiedene Varianten von
   Download-Trojanern entdeckt. Die Detektionsrate von Trojan.SMSSend
   blieb auf demselben Niveau. Die Verbreitung von Bank-Trojanern
   Trojan.Carberp verschiedener Versionen ist zurückgegangen. Wie sich
   die Virensituation entwickelt, ist auf dem nachfolgenden Bild
   dargestellt.

   Trojaner und Backdoors auf PCs der Anwender im Juni 2012

   Als Tabellenführer unter böswilligen Objekten, die über
   Massen-Mails verbreitet werden, positioniert sich
   BackDoor.Andromeda.22. Über diesen Schädling wird jede Menge von
   gefährlichen Anwendungen auf infizierte Computer heruntergeladen.
   Diese Backdoors können verchlüsselte Daten mit einer böswilligen
   Website austauschen und auf Befehl unerwünschte Dateien
   herunterladen.

   Den zweiten und dritten Platz belegen die Download-Trojaner. Hinterher
   ist Trojan.Inject1.4969 über den wir einmal berichtet haben. Auch
   Würmer der Familie Win32.HLLM.MyDoom und Blocker-Trojaner sind im
   Ranking zu finden.

   Botnets

   Es mag erstaunlich sein, aber das von unseren Sicherheitsspezialisten
   entdeckte größte Botnet BackDoor.Flashback.39, welches eine Vielzahl
   von Apple-kompatiblen Computern infiziert hat, funktioniert bis jetzt.
   Die Zahl der eingebundenen PCs geht allmählich zurück. So hat sich
   die Anzahl aktiver Macs von 364 741 bis auf 191 756 für Ende Juni,
   d.h. um 47,4%. Der tägliche Zuwachs des Botnets BackDoor.Flashback.39
   beträgt 25 infizierte PCs. Die Entwicklung des Botnets
   BackDoor.Flashback.39 im Juni 2012 können Sie auf dem nachfolgenden
   Bild sehen.

   Entwicklung des Botnets von BackDoor.Flashback.39 im Juni 2012

   Tendenz sinkend. Detaillierte Informationen über den Schädling
   können Sie auf unserer Website drweb.com/flashback finden. Außerdem
   können Sie Ihren PC auf diesen Backdoor überprüfen.

   Um die Verbreitung von Win32.Rmnet.12 steht es aber anders. Nur nach
   einem Monat konnte der Schädling ein Botnet aus 3 292 190 infizierten
   PCs aufbauen, was ein Wachstum in Höhe von 17,5% im Vergleich zum Mai
   verzeichnet. Die meiste Verbreitung des Bots erfolgt in Indonesien,
   Bangladesch, Vietnam und Indien. Der Schädling greift aber
   allmählich auf andere Länder über. Täglich werden z.B. etwa 9
   000–15 000 neue Bots in Subnetzwerken von Win32.Rmnet.12
   registriert. Detaillierte Informationen können Sie dem nachfolgenden
   Bild entnehme.

   Entwicklung des Botnets von Win32.Rmnet.12 im Juni 2012

   Das Botnet Win32.Rmnet.16 wird jeden Monat größer. So konnte es nach
   einem Monat durch die Verbreitung in Großbritannien und Australien
   von 84 491 bis auf 104 874 infizierte PCs zuwachsen. Die Entwicklung
   des Botnets Win32.Rmnet.16 können Sie auf dem nachfolgenden Bild
   sehen.

   Entwicklung des Botnets von Win32.Rmnet.16 im Juni 2012

   Trojaner des Monats: Trojan.Hottrend

   In der Kategorie „Trojaner des Monats“ gewinnt der Bank-Trojaner
   Tinba (Tiny Banker) die Oberhand. Der Schädling wiegt nur 20 KB. In
   der Virendefinitionsdatei von Dr.Web, wo er seit Ende April 2012
   enthalten ist, wird er als Trojan.Hottrend bezeichnet.

   Die Hauptfunktion dieses böswilligen Programms ist die Überwachung
   und der Abgriff von sensiblen Daten (u.a. Bankdaten). Außerdem haben
   unsere Sicherheitsexperten ein paar Bank-Trojaner wie
   Trojan.PWS.Banker.64540 entdeckt. Detaillierte Informationen über den
   Trojaner finden Sie auf der Website von Doctor Web.

   Viren &amp; Co. für Android

   Während des Monats wurden über 35 neue Varianten von Android.SmsSend
   sowie weitere böswillige Programme, die mobilen Nutzern Schaden
   zufügen können, in die Virendatenbanken von Doctor Web eingetragen.
   Außerdem haben wir bereits vonAndroid.SpyEye.2.origin berichtet, der
   SMS auf einem infizierten mobilen Endgerät klauen kann.

   Ende des Monats machte auf sich der Trojaner Android.SmsBot.1.origin,
   aufmerksam, der sich durch Spam-Links verbreitet. Zur Verbindung mit
   einem Remote-Server verwendet der Schädling Twitter. Nachdem
   Android.SmsBot.1 die Verbindung mit seinem Befehlscenter aufgebaut
   hat, kann er Informationen über den infizierten PC an Kriminelle
   übergeben sowie verschiedene Befehle ausführen. Eine der
   Hauptfunktionen des Trojaners ist der Versand von SMS-Nachrichten ohne
   Kenntnis des Benutzers. Dieses Programm stellt eine ernsthafte Gefahr
   von Benutzer mobiler Endgeräte.


   Malware im E-Mail-Verkehr

   01.06.2012 00:00 - 29.06.2012 16:00

   1

   BackDoor.Andromeda.22

   2.14%

   2

   Win32.HLLW.Siggen.2984

   2.06%

   3

   Trojan.DownLoader6.19810

   1.53%

   4

   Trojan.Inject1.4969

   1.23%

   5

   Trojan.DownLoader6.20943

   1.18%

   6

   Trojan.DownLoader6.18049

   1.09%

   7

   Win32.HLLM.MyDoom.33808

   1.01%

   8

   Win32.HLLM.MyDoom.54464

   0.88%

   9

   Trojan.Winlock.5600

   0.83%

   10

   Trojan.AVKill.19024

   0.74%

   11

   Trojan.AVKill.18763

   0.66%

   12

   Win32.HLLM.Beagle

   0.61%

   13

   Trojan.AVKill.18755

   0.53%

   14

   Win32.HLLM.Netsky.35328

   0.48%

   15

   Trojan.DownLoader6.18373

   0.48%

   16

   SCRIPT.Virus

   0.44%

   17

   Trojan.AVKill.18749

   0.44%

   18

   Trojan.MulDrop3.55845

   0.39%

   19

   Win32.HLLM.Netsky.based

   0.39%

   20

   Trojan.PWS.Panda.786

   0.35%

   Malware auf PCs der Anwender

   01.06.2012 00:00 - 29.06.2012 16:00

   1

   Trojan.Fraudster.256

   0.50%

   2

   SCRIPT.Virus

   0.44%

   3

   Trojan.Fraudster.292

   0.42%

   4

   Adware.Downware.179

   0.38%

   5

   Tool.Unwanted.JS.SMSFraud.15

   0.36%

   6

   Trojan.Fraudster.296

   0.35%

   7

   Trojan.SMSSend.2925

   0.35%

   8

   JS.IFrame.233

   0.34%

   9

   Win32.HLLW.Shadow

   0.34%

   10

   Trojan.Fraudster.261

   0.33%

   11

   Trojan.Mayachok.1

   0.33%

   12

   Trojan.SMSSend.2905

   0.33%

   13

   Trojan.SMSSend.2884

   0.33%

   14

   Tool.Unwanted.JS.SMSFraud.10

   0.32%

   15

   Win32.HLLW.Autoruner.59834

   0.32%

   16

   Trojan.SMSSend.2726

   0.28%

   17

   Trojan.Fraudster.308

   0.26%

   18

   Win32.HLLW.Shadow.based

   0.26%

   19

   Adware.Downware.316

   0.25%

   20

   Tool.InstallToolbar.55

   0.24%
</description></item><item><title>Neuer IRC-Bot verbreitet Spam durch Instant-Messaging-Dienste </title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=981&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 24 May 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 24. Mai 2012

   Der Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor der Verbreitung einer
   neuen Variante des IRC-Bots, der in der Virendefinitionsdatei von
   Dr.Web den Namen BackDoor.IRC.IMBot.2 trägt. Wie andere Vertreter
   dieser BackDoor-Familie verschickt der Schädling durch IM-Dienste
   Spam-Mails, lädt herunter und startet ausführbare Dateien. Darüber
   hinaus kann er auf Befehl eines Verwaltungsservers DDoS-Angriffe
   durchführen.

   Es gibt eine Menge von Trojanern, die das IRC-Protokoll (Internet
   Relay Chat) ausnutzen. Und neue Versionen des IRC-Bots tauchen immer
   häufiger auf. BackDoor.IRC.IMBot.2 könnte man als einen typischen
   Vertreter dieser BackDoor-Familie einstufen, wenn er eine interessante
   Funktion nicht hätte.

   BackDoor.IRC.IMBot.2 verbreitet sich wie andere IRC-Bots. Der Trojaner
   speichert sich auf Wechseldatenträgern unter dem Namen usb_driver.com
   und erstellt im Hauptverzeichnis eine autorun.inf-Datei, durch die der
   Trojaner beim Anschließen des Wechseldatenträgers gestartet wird
   (wenn diese Funktion in den Einstellungen des Betriebssystems
   aktiviert ist).

   Nachdem BackDoor.IRC.IMBot.2 sich gestartet hat, speichert er sich im
   Installationsverzeichnis von Windows und ändert das Systemregister,
   das für das automatische Starten von Anwendungen verantwortlich ist.
   BackDoor.IRC.IMBot.2 ändert auch die Einstellungen der
   Windows-Firewall, um eine Internetverbindung aufzubauen.

   Der Trojaner ist darüber hinaus mit einer Funktion für die Suche
   nach Prozessen wie dumpcap, SandboxStarter, tcpview, procmon, filemon
   ausgerüstet. Er greift auf HKEY_PERFORMANCE_DATA (Bereich des
   Systemregisters) zu, der für die Systemleistung verantwortlich ist,
   und sucht nach gestarteten Prozessen. Diese Funktion wurde früher von
   Cyber-Kriminellen nicht verwendet.

   BackDoor.IRC.IMBot.2 kann ausführbare Dateien herunterladen und diese
   auf dem infizierten Computer starten, Spam-Mails in IM-Diensten wie
   MSN Messenger, AOL Instant Messenger, Yahoo! Messenger verbreiten und
   auf Befehl eines Verwaltungsservers DDoS-Angriffe durchführen. Die
   Virendatenbanken von Dr.Web verfügen bereits über die entsprechende
   Signatur. Dr.Web Anwender müssen keine Angst vor dem Trojaner haben.
</description></item><item><title>Neue Version von Trojan.Hosts sperrt Internetanwender aus und erpresst Geld</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=980&amp;c=7</link><pubDate>Wed, 23 May 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 16. Mai 2012

   Der Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor einer massiven
   Verbreitung von Trojan.Hosts.5858, von dem in erster Linie Anwender
   aus der deutschsprachigen Region bedroht sind. Der Trojaner leitet das
   Opfer beim Aufrufen einer Webseite auf die vorgeschobene Website
   weiter, sperrt es aus und fordert Lösegeld per Kreditkarte.

   Trojan.Hosts.5858 wird vor allem auf Computer heruntergeladen, die
   durch BackDoor.Andromeda bereits infiziert sind. Vielfältige
   Vertreter dieser BackDoor-Familie können selbständig gefährliche
   ausführbare Dateien herunterladen. Zusammen mit Trojan.Hosts.5858
   können auf einen anfälligen Computer andere Trojaner wie
   Trojan.Spambot.11349 und BackDoor.IRC.Aryan.1 gelangen.

   Nachdem sich Trojan.Hosts.5858 ausgeführt hat, modifiziert er die
   hosts-Datei im Systemverzeichnis von Windows, die für Systemadressen
   der Websites und ihre DNS-Namen verantwortlich ist. Beim Wechseln auf
   eine beliebte Website wie Facebook, Google, Yahoo usw. wird das Opfer
   auf eine spezielle Website weitergeleitet, wo ihm über den gesperrten
   Internetzugang mitgeteilt wird. Um seinen Internetzugang zu
   entsperren, muss das Opfer den Übeltätern seine Kreditkartendaten
   übermitteln.

   Die Signatur für Trojan.Hosts.5858 wurde in die Virendefinitionsdatei
   von Dr.Web bereits eingetragen. Der Trojaner kann aus dem System
   erfolgreich entfernt werden. Sollte die Forderung nach Lösegeld
   erneut auftauchen, wird Ihnen dringend empfohlen, eine wiederholte
   Systemprüfung mit Dr.Web CureIt! durchzuführen oder die Datei
   Windows\System32\Drivers\etc\hosts zu editieren, indem Sie unnötige
   Eintragungen löschen.
</description></item><item><title>Neue Betrugsmasche bei Facebook</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=972&amp;c=7</link><pubDate>Sat, 05 May 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 5. Mai 2012

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor einer neuen
   Betrugsmasche, bei der Betrüger durch die speziell entwickelte
   Anwendung Profile Visitor an persönliche Daten der Facebook-Benutzer
   gelangen wollen. Dem Benutzer wird vorgegaukelt, dass er eine Liste
   mit Personen bekommt, die sich sein Profil angesehen haben. Dafür
   soll er den Zugang zur seiner Facebook-Wall gewähren. In der Tat soll
   der Benutzer ein Bild anklicken, welches ihn zu einer böswilligen
   Website weiterleitet. Die Freunde des Opfers erhalten in diesem Fall
   eine Nachricht, dass sie angeblich auf diesem Bild markiert wurden. So
   bekommt der böswillige Link einen größeren Spielraum.

   Es gibt bereits Fälle, wo der Benutzer seine persönliche Seite bei
   Facebook aufruft und bei aktuellen Nachrichten einen Link auf Profile
   Visitor findet. Dem Benutzer wird versprochen, eine Besucherliste für
   sein Profil zu erstellen. Der Link, welcher zur im Facebook
   integrierten Anwendung weiterleitet, ist angeblich von einem seiner
   Freunde. Um die Anwendung zu aktivieren, soll der Benutzer die
   Veröffentlichung von Inhalten in seinem Namen freigeben. Nachdem das
   Opfer auf die „Freigeben“ geklickt hat, erscheint auf seiner
   Profilseite und im News-Bereich ein Link auf die oben genannte
   Anwendung. Sollte aber der Benutzer die Veröffentlichung abgelehnt
   haben, werden alle Freunde des Benutzer auf einem Werbe-Bild markiert.
   Eine entsprechende Nachricht sollen alle Kontakte des
   Facebook-Benutzers erhalten.

   screen

   Danach öffnet sich im Browser des Opfers automatisch eine Website mit
   dynamischen Links. Sollte der Benutzer auf einen dieser Links geklickt
   haben, wird er sofort zu böswilligen Websites weitergeleitet. Inhalte
   dieser Websites richten sich nach IP-Adresse des Besuchers. Einige
   Webseiten fordern den Benutzer auf, Zugangsdaten für sein Bankkonto
   anzugeben. Die anderen bieten dem Benutzer an, seine Telefonnummer und
   einen Code einzugeben, den er kurz danach in einer SMS bekommen soll.

   screen

   Unter Betrugsinhalten wurden auch falsche Lotterien, Online-Casino,
   psychologische Tests usw. entdeckt. Diese Websites werden vom
   Datenfilter Dr.Web SpIDer Gate, mit dem Dr. Web Produkte ausgerüstet
   sind, automatisch gesperrt.

   screen

   screen

   Die Sicherheitsexperten von Doctor Web empfehlen den
   Facebook-Benutzern, vorsichtig zu sein und die Anwendung Profile
   Visitor sowie jeweilige Links, die bei Nachrichten erscheinen, zu
   ignorieren.
</description></item><item><title>Doctor Web veröffentlicht Tool gegenTrojan.Matsnu.1</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=971&amp;c=7</link><pubDate>Sat, 28 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 28. April 2012

   Am 26. April 2012 wurden die Anwender über die Verbreitung von
   Spam-Mails mit einem gefährlichen Anhang informiert. Die
   Benutzerdateien werden verschlüsselt, sobald eine angehängte
   ausführbare Datei gestartet wurde. Heute möchten die
   Sicherheitsspezialisten von Doctor Web ein Tool präsentieren, mit dem
   die Anwender ihre Dateien entschlüsseln können. Das Tool ist als
   Gratis-Download verfügbar.

   Die verbreiteten Massen-Mails sind auf Deutsch geschrieben und haben
   den Betreff „Ute Lautensack Vertrag Nr 46972057“. Diese E-Mail
   enthält eine ZIP-Datei mir dem Namen Abrechnung oder Rechnung. Sobald
   das Opfer die Datei gestartet hat, werden seine Dateien
   verschlüsselt.

   Eine ernsthafte Gefahr stellt für Anwender Trojan.Matsnu.1 dar.
   Innerhalb der letzten 24 Stunden trafen bei Doctor Web über 50
   Support-Anfragen aus Deutschland ein. Alle Opfer sind wegen dieses
   Schädlings zu Schaden gekommen.

   Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web konnten Trojan.Matsnu.1 in
   kürzester Zeit analysieren und ein Tool entwickeln, das
   verschlüsselte Benutzerdateien entschlüsseln soll. Dieses Tool
   können Sie unter ftp.drweb.com/pub/drweb/tools/matsnu1decrypt.exe
   herunterladen. Sollten Sie Ihre Dateien selbständig nicht
   entschlüsseln können oder der Vorgang mit einem Fehler abgebrochen
   wurde, kontaktieren Sie das Virenlabor von Doctor Web, indem Sie ein
   Thema in der Kategorie „Desinfektion“ anlegen. Dieser Service ist
   für alle Anwender kostenfrei.
</description></item><item><title>BackDoor.Flashback.39-Botnet kaum kleiner geworden</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=966&amp;c=7</link><pubDate>Fri, 20 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 20. April 2012

   Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web verfolgen die Lage um das
   zur Zeit größte Botnet aus Macs weiter. In letzter Zeit erscheinen
   immer wieder Meldungen, wo über zurückgehende Anzahl der von
   BackDoor.Flashback.39 infizierten Macs berichtet wird. Die
   Sicherheitsexperten von Doctor Web verfügen aber über Statistiken,
   die 650 000 infizierte Macs aufweisen und die verbreiteten
   Informationen widerlegen.

   Das Botnet von BackDoor.Flashback.39 besteht zum jetzigen Zeitpunkt
   aus 817 879 registrierten Bots. Täglich werden durchschnittlich 550
   000 infizierte Macs aktiv. Am 16. April wurden im Botnet 717 004
   unikale IP-Adressen und 595 816 UUIDs infizierter Apple-kompatibler
   Computer registriert. Am 17. April lag die Anzahl von IP-Adressen bei
   714 483, die Anzahl von UUIDs – bei 582 405. Täglich tauchen im
   Botnet neue infizierte PCs auf. Das nachfolgende Diagramm zeigt die
   Wachstumsdynamik des Botnets vom 3. bis zum 19. April 2012.


   BackDoor.Flashback.39-Botnet vom 3. bis zum 19. April 2012

   In letzter Zeit tauchen Meldungen auf, wo über die zurückgehende
   Epidemie von BackDoor.Flashback.39 berichtet wird. Diesen Meldungen
   liegen in der Regel abgefangene Daten von Servern des böswilligen
   Netzwerks zugrunde. Die Sicherheitsexperten von Doctor Web haben eine
   Studie durchgeführt, um die Ursachen der Unterschiede in Statistiken
   herauszufinden.

   Der Trojaner BackDoor.Flashback.39 verwendet eine komplexe
   Selektionsmethode für Domainnamen der Verwaltungsserver. Die
   Domainnamen werden anhand der im Schädling integrierten
   Konfigurationsdaten und je nach aktuellem Datum zusammengestellt. Der
   Trojaner führt dann eine konsequente Befragung von Kommandozentren
   durch. Die Hauptdomainnamen der Verwaltungsserver von
   BackDoor.Flashback.39 wurden von Doctor Web bereits Anfang April
   registriert. Die infizierten Computer greifen auf diese Domains in
   erster Linie zu. Am 16. April wurden Domains registriert, die je nach
   aktuellem Datum generiert werden. Da diese Domains von allen Varianten
   des BackDoor.Flashback.39-Botnets verwendet werden, konnte man durch
   die Registrierung zusätzlicher Verwaltungsserver die Größe des
   Botnets kalkulieren. Das lässt sich am Diagramm feststellen. Die
   Trojaner greifen auch auf das Kommandozentrum 74.207.249.7 zu, das
   Verbindungen zu Bots herstellt, die TCP-Verbindung aber nicht
   abbricht. Das führt dazu, dass Bots auf Antworten des Servers warten
   und folglich andere Server befragen, die extra für die Erforschung
   des Botnets von Doctor Web registriert wurden. Hier liegt die Ursache
   für unterschiedliche Statistiken, die Antivirenhersteller wie
   Symantec und Kaspersky vorweisen. Am nachfolgenden Bild können Sie
   sich ein Beispiel der TCP-Verbindung zu einem Kommandozentrum ansehen,
   das BackDoor.Flashback.39-Bots aufhängen lässt.

   Doctor Web warnt nochmals vor BackDoor.Flashback.39 und fordert alle
   Mac-Benutzer auf, das nötige Java-Update zu installieren. Ihren
   Computer können Sie auf BackDoor.Flashback.39 unter
   www.drweb.com/flashback überprüfen. Um den Trojaner zu entfernen,
   benutzen Sie das Gratis-Programm Dr.Web für Mac OS X Light.
</description></item><item><title>Trojan.Encoder geht um die Welt</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=965&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 19. Hanau 2012

   Immer mehr Länder geraten ins Visier von Trojan.Encoder.94. So wenden
   sich an Doctor Web wegen des Trojaners Benutzer aus Frankreich,
   Belgien, der Schweiz, Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Ungarn und
   Rumänien. Weitere Support-Anfragen kommen aus dem weiten
   Lateinamerika (Brasilien, Argentinien).

   Dieser Trojan.Encoder wurde zum ersten Verschlüsselungstrojaner mit
   einer englischsprachigen Benutzeroberfläche, der massiv um sich
   greift. Die ersten Meldungen über die Verbreitung von
   Trojan.Encoder.94 von Benutzern aus Westeuropa kamen am 9. und 10.
   April 2012.

   Die Schädlinge finden auf Festplatten der Computer Benutzerdateien
   (Microsoft Office, Musik-Dateien, Bilder usw.) und verschlüsseln sie.
   Danach werden die Benutzer aufgefordert, ein Lösegeld in Höhe von 50
   EURO via Ukash oder Paysafecard zu zahlen. Zur Zeit haben die
   Sicherheitsspezialisten von Doctor Web fünf Versionen von
   Trojan.Encoder.94 entdeckt, die sich nur durch
   Verschlüsselungsschlüssel unterscheiden.

   In letzter Zeit kommen immer mehr Support-Anfragen wegen
   Trojan.Encoder.94 von Benutzern aus Brasilien, Argentinien und anderen
   Ländern Lateinamerikas. Der Trojaner baut Brücken über die Atlantik
   von Westeuropa nach Lateinamerika. Die Sicherheitsexperten von Doctor
   Web sind aber mit effizienten Technologien ausgerüstet und konnten
   Benutzerdateien in fast 100% der Fälle erfolgreich entschlüsseln.

   Vor kurzem kam eine Support-Anfrage von einer CERT-Zweigstelle
   (Computer Emergency Response Team) aus Slowenien. Das slowenische
   Computer Emergency Response Team wollte mit Doctor Web Erfahrungen bei
   der Bekämpfung von Trojan.Encoder.94 austauschen. Jetzt kann CERT auf
   die nötigen Dr.Web Technologien und aktuelle Informationen zugreifen
   und der Epidemie effizienten Widerstand leisten.

   Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web möchten alle Benutzer
   auffordern, einfache Regel im Umgang mit ihren Computern zu befolgen:

     * Sehen Sie davon ab, Ihr Betriebssystem neu zu installieren;

     * Versuchen Sie nicht, Dateien zu löschen;

     * Versuchen Sie auch nicht, Dateien selbständig wiederherzustellen;

     * Kontaktieren Sie den technischen Support von Doctor Web, indem Sie
       eine Support-Anfrage senden. Der Service ist kostenlos;

     * Hängen Sie die infizierten Dateien .doc oder .txt an;

     * Warten Sie ab, bis Sie eine Antwort vom Sicherheitsspezialisten
       erhalten. Dies kann aber einige Zeit in Anspruch nehmen
</description></item><item><title>Trojan.Encoder geht nach Westen</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=962&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 12. April 2012

   Der Sicherheitsspezialist Doctor Web berichtet über die wachsende
   Anzahl von Infizierungen in Deutschland, Italien, Spanien,
   Großbritannien, Polen, Österreich, Norwegen und Bulgarien durch
   Trojan.Encoder. Die Schadsoftware aus dieser Familie verschlüsselt
   Dateien auf Festplatten und fordert Lösegeld.

   Lange Zeit litten nur Anwender aus dem GUS-Raum unter dem Trojaner.
   Vor ein paar Tagen hat sich das Blatt gewendet. Es wurden drei neue
   Varianten von Trojan.Encoder.94 entdeckt, die für westeuropäische
   Länder gedacht sind. Es ist anzunehmen, dass Autoren von
   Trojan.Encoder.94 die Verbreitungsmethode von Trojan.Winlock
   wiederholen.

   Der Trojaner besitzt die englischsprachige Benutzeroberfläche. Die
   Infizierungsfälle wurden aber auch in Deutschland, Italien, Spanien,
   Polen, Österreich, Norwegen und Bulgarien entdeckt. Anwender, die
   wegen Trojan.Encoder.94 zu Schaden gekommen sind, haben sich deswegen
   bereits am 9. und 10. April 2012 gemeldet.

   screen

   Nachdem der Trojaner Ihre Dateien verschlüsselt hat, fordert er 50
   EUR/GBR via Ukash oder Paysafecard. Die drei Varianten von
   Trojan.Encoder.94 unterscheiden sich dabei nur durch einen
   Verschlüsselungsschlüssel, haben aber die gleiche Funktionsweise.

   Das Eindringen von Trojan.Encoder.94 auf PCs ist noch nicht
   vollständig erforscht. Man kann aber vermuten, das Übeltäter
   Upload-Trojaner einsetzen oder bekannte Sicherheitslücken ausnutzen.
   Die Sicherheitsexperten von Doctor Web forschen daran weiter.

   Um eventuelle Schäden durch Trojan.Encoder.94 zu minimieren,
   empfiehlt Doctor Web Sicherungskopien rechtzeitig zu erstellen. Wenn
   Sie aber wegen dieses Trojaners zu Schaden gekommen sind, gehen Sie
   folgenderweise vor:

     * Sehen Sie davon ab, Ihr Betriebssystem neu zu installieren;

     * Versuchen Sie nicht, Dateien zu löschen;

     * Versuchen Sie auch nicht, Dateien selbständig wiederherzustellen;

     * Kontaktieren Sie den technischen Support von Doctor Web, indem Sie
       eine Support-Anfrage senden. Der Service ist kostenlos;

     * Hängen Sie die infizierten Dateien .doc oder .txt an;

     * Warten Sie ab, bis Sie eine Antwort vom Sicherheitsspezialisten
       erhalten. Dies kann aber einige Zeit in Anspruch nehmen.
</description></item><item><title>Spezielles Projekt von Doctor Web: Wie löscht man BackDoor.Flashback.39?</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=961&amp;c=7</link><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 11. April 2012

   Der IT-Sicherheitsspezialist Doctor Web lanciert ein spezielles
   Projekt, das die Verbreitung der BackDoor.Flashback.39-Epidemie auf
   Computern unter Mac OS X verhindern soll. Auf den Seiten des Projekts
   Anti-Flashback erfahren Sie, wie Sie BackDoor.Flashback.39 entdecken
   können, wie viele Macs infiziert sind und in welchem Lande sie sich
   befinden. Darüber hinaus können Sie die Chronik der Epidemie
   verfolgen und weitere nützliche Informationen zum Schädling finden.

   НоDas Projekt Anti-Flashback ist für Mac-Anwender gedacht, die
   wegen BackDoor.Flashback.39 zu Schaden gekommen sind. Es soll auch
   einen effizienten Schutz für diejenigen bieten, deren Macs gegen den
   Trojaner nicht geschützt sind.

   Auf den Anti-Flashback-Webseiten finden Sie weitere Informationen zum
   Botnet Flashback, und zwar zum Trojaner BackDoor.Flashback.39. Sie
   können auch die regionale Verbreitung des Trojaners, das Wachstum der
   Infizierung verfolgen und die Chronik der Epidemie einsehen. Außerdem
   finden Sie hier Sicherheitstipps sowie Informationen zu anderen
   Botnets und der Methode des Hintergrund-Uploads.

   Statt spezieller Tools, die von einigen Softwareherstellern angeboten
   werden, können Sie zum Löschen von BackDoor.Flashback.39 den
   Gratis-Scanner Dr.Web Light für Mac OS X benutzen. Die Anwendung
   spürt den Trojaner sowie andere Schadsoftware auf und erreicht
   Spitzenpositionen im Ranking kostenloser Anwendungen im Mac App Store.

   Darüber hinaus können Sie über das Formular Anti-Flashback
   erfahren, ob Ihr Mac von BackDoor.Flashback.39 infiziert ist.

   Im FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen der
   Mac-Anwender zu BackDoor.Flashback.39 und dessen Epidemie.
</description></item><item><title>Chronologie der BackDoor.Flashback.39-Epidemie </title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=960&amp;c=7</link><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 10. April 2012

   Die Nachricht über eine massive Verbreitung des Trojaners
   BackDoor.Flashback.39, der zum jetzigen Zeitpunkt über 650 000
   Computer unter Mac OS X infiziert hatte, ging um die Welt und fand
   eine hohe öffentliche Resonanz. Der Sicherheitsspezialist Doctor Web,
   der als erster von dieser Bedrohung mitteilte, präsentiert eine
   Kurzchronik der Epidemie von BackDoor.Flashback.39.

     * Februar 2012 Oracle veröffentlicht das Update für die virtuelle
       Java-Maschine, die die von BackDoor.Flashback.39 ausgenutzte
       Sicherheitslücke schließen soll.

     * 25. März 2012 Die ersten Domains des Flashback-Botnets werden
       registriert.

     *  27. März 2012 Der Sicherheitsspezialist Doctor Web trägt eine
       Virensignatur für BackDoor.Flashback.39 in seine
       Virendefinitionsdatei für Dr.Web für Mac OS X ein.

     * 3. April 2012 Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web
       analysieren die Generierungsmethode für Domainnamen der
       Verwaltungsserver von BackDoor.Flashback.39 und registrieren
       einige Domains zur Analyse von Bot-Anfragen. Kurz danach werden
       über 130 000 Rückmeldungen der Trojaner registriert.

     * 4. April 2012 Laut Daten, die über das Botnet gesammelt wurden,
       wächst es bis auf 550 000 infizierte Computer an. Doctor Web
       veröffentlicht eine Pressemitteilung, wo über die Epidemie von
       BackDoor.Flashback.39 berichtet wird.

     * 4. April 2012 (3. April in Nordamerika) Apple veröffentlichte das
       Update für die virtuelle Java-Maschine, die die Sicherheitslücke
       für BackDoor.Flashback.39 schließen soll. An verschiedenen
       Standorten erhielten die Mac OS X-Anwender das Update mit einer
       Verspätung.

     * 4. April 2012 Die Größe des Botnets überstieg 600 000
       infizierte Macs.

     * 6. April 2012 Apple veröffentlicht ein weiteres Update, das die
       von BackDoor.Flashback.39 ausgenutzten Sicherheitslücken
       schließen soll.

     * 9-10. April Ein Großunternehmen versucht Domains zu blockieren,
       die von Doctor Web zur Erforschung des Botnets
       BackDoor.Flashback.39 verwendet werden.

     * 10. April Die Gesamtzahl der vom Trojaner infizierten Computer
       beträgt 650 000.

   Zur Zeit liegt die Gesamtzahl der von BackDoor.Flashback.39
   infizierten Computer bei 655 700. Die Mac OS X-Anwender können ihre
   Computer mit dem Gratis-Tool von Doctor Web unter
   www.drweb.com/flashback/ überprüfen.

   Dr.Web Light für Mac OS X Gratis-Download
</description></item><item><title>Doctor Web entdeckte Botnet aus über 550 000 Macs</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=957&amp;c=7</link><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 4. April 2012

   Der Antivirensoftware-Hersteller Doctor Web führte eine Untersuchung
   durch, die Verbreitungsmethoden des Trojaners BackDoor.Flashback klar
   machen sollte. Laut der Untersuchung greift der Schädling Computer
   unter Mac OS X an und hat ein Botnet mit 550 000 infizierten
   Workstations gebastelt. Der größte Anteil davon befindet sich in den
   USA und Kanada. Dies entkräftet Erklärungen vieler
   Sicherheitsexperten, die die Existenz von Sicherheitsbedrohungen für
   Macs für unmöglich hielten.

   Die Infizierung durch BackDoor.Flashback.39 erfolgt über infizierte
   Websites und Datenübertragungssysteme (Traffic Direction System), die
   Mac OS X-Anwender auf böswillige Webseiten weiterleiten. Diese
   Webseiten enthalten einen Java-Skript, der in den Browser einen
   Java-Applet mit einem Exploit herunterlädt. Unter entdeckten
   böswilligen Websites sind folgende zu nennen:

     * godofwar3.rr.nu

     * ironmanvideo.rr.nu

     * killaoftime.rr.nu

     * gangstasparadise.rr.nu

     * mystreamvideo.rr.nu

     * bestustreamtv.rr.nu

     * ustreambesttv.rr.nu

     * ustreamtvonline.rr.nu

     * ustream-tv.rr.nu

     * ustream.rr.nu

   So sollte nach einigen Informationen auch Google über 4 Mio.
   infizierte Webseiten angezeigt haben. In Apple-Foren wurden auch
   Infizierungsfälle durch BackDoor.Flashback.39 beim Aufrufen von
   dlink.com bekannt.

   Seit Februar 2012 nutzen die Übeltäter zur Verbreitung von Malware
   die Sicherheitslücken CVE-2011-3544 und CVE-2008-5353 aus. Nach dem
   16. März wurde ein weiteres Sicherheitsmanko (CVE-2012-0507) bekannt.
   Ein entsprechendes Sicherheits-Update wurde erst am 3. April 2012
   veröffentlicht.

   [IMAGE]

   Das Exploit speichert auf der Festplatte eine ausführbare Datei, die
   Daten von Verwaltungsservern herunterladen soll. Die
   Sicherheitsspezialisten von Doctor Web entdeckten zwei Versionen des
   Trojaners. Seit dem 1. April verwenden Internet-Kriminelle eine
   modifizierte Variante von BackDoor.Flashback.39. Wie in den vorherigen
   Versionen prüft das böswillige Programm das Vorhandensein folgender
   Komponenten auf der Festplatte:

     * /Library/Little Snitch

     * /Developer/Applications/Xcode.app/Contents/MacOS/Xcode

     * /Applications/VirusBarrier X6.app

     * /Applications/iAntiVirus/iAntiVirus.app

     * /Applications/avast!.app

     * /Applications/ClamXav.app

     * /Applications/HTTPScoop.app

     * /Applications/Packet Peeper.app

   Sollten diese Komponenten nicht gefunden werden, erstellt der Trojaner
   eine Liste von Verwaltungsservern, sendet eine Nachricht über eine
   erfolgreiche Installation an den Statistikserver und macht eine
   konsequente Umfrage unter Verwaltungscentern.

   Jedes Bot übermittelt dem Verwaltungsserver die Identifikationsnummer
   eines infizierten Computers. Durch die Sinkhole-Methode konnten die
   Sicherheitsspezialisten von Doctor Web die Botnet-Daten auf eigene
   Server umleiten. So konnte man die Gesamtzahl infizierter Computer
   kalkulieren.

   Zum 4. April sind im Botnet nach unseren Angaben über 550 000
   infizierte Computer unter Mac OS X eingebunden. Es geht dabei um die
   Infizierung durch BackDoor.Flashback. Der größte Anteil infizierter
   Computer entfällt auf die USA (56,6% oder 303449 infizierte
   Computer). Den zweiten Platz belegte Kanada (19,8% oder 106379
   infizierte Computer). Dahinter ist Großbritannien mit 12,8% oder
   68577 infizierten Workstations. Australien mit 6,1% oder 32527
   infizierten Computern ist auf Platz 4.

   [IMAGE]

   Die Sicherheitsspezialisten von Doctor Web empfehlen Mac-Anwendern,
   das Sicherheits-Update von Apple unter support.apple.com/kb/HT5228
   herunterzuladen und zu installieren, um sich gegen
   BackDoor.Flashback.39 gefreit zu machen.
</description></item><item><title>Neuer Backdoor-Trojaner Android.Anzhu greift Android-Betriebssystem an</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=949&amp;c=7</link><pubDate>Tue, 28 Feb 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 28. Februar 2012

   Der Sicherheitsspezialist Doctor Web entdeckte den Backdoor-Trojaner
   Android.Anzhu, der von Übeltätern per Fernzugriff verwaltet wird.
   Der Schädling installiert Anwendungen ohne Kenntnis des Benutzers und
   ändert auf Befehl Registerkarten Ihres Browsers.

   Android.Anzhu wird durch chinesische Websites verbreitet, die
   kostenfreie Software für Android anbieten. Der Backdoor-Trojaner ist
   im Programm Screen Off And Lock integriert, das für die Sperrung
   Ihres Bildschirms und Ausschaltung Ihres mobilen Endgeräts gedacht
   ist. Während der Installation des Schädlings wird auch das Programm
   Screen Off And Lock installiert. Anschließend wird ein Icon zur
   weiteren Konfiguration von Screen Off And Lock erstellt. Wenn diese
   Anwendung vom offiziellen Android Market heruntergeladen wurde, stellt
   es keine Gefahr dar. Sollte das Programm aber von einer chinesischen
   Website stamen, wird ein Backdoor gestartet, der eine Verbindung mit
   seinem Virenschreiber aufbaut und auf seine Befehle wartet.

   Der Schädling Android.Anzhu kann auch ohne Kenntnis des Benutzers
   beliebige Programme herunterladen und installieren. Nachdem
   Android.Anzhu die vorgegebene Anwendung heruntergeladen hat, kann er
   ihre Privilegien ändern und diese ausführen. Der Trojaner ist auch
   in der Lage, Registerkarten im Browser für Android zu modifizieren.
   Android.Anzhu installiert nicht nur Registerkarten aus der von
   Übeltätern übermittelten Liste, sondern ändert ihre Eigenschaften
   (u.a. markiert diese als besucht). Android.Anzhu kann auch das
   Systemprotokoll von Android überwachen, und zwar das Starten und
   Abbrechen anderer Anwendungen verfolgen. Der Trojaner kann auch
   Informationen über das Gerät sammeln (installierte Anwendungen,
   IMEI) und diese an Übeltäter weiterleiten.

   Die größte Gefahr stellt Android.Anzhu für Benutzer von gerooteten
   Android-Telefonen dar, wo man Betriebssystem-Administrator ist. Die
   Anwender von Dr.Web müssen sich aber keine Sorgen machen. Ab sofort
   enthalten Dr.Web für Android Antivirus + Antispam und Dr.Web für
   Android Light eine entsprechende Signatur.
</description></item><item><title>Neue Trojaner bedrohen Facebook-Benutzer</title><link>http://news.drweb-av.de/show/?i=945&amp;c=7</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 GMT</pubDate><description>   Hanau, 2. Februar 2012

   Der Sicherheitsspezialist Doctor Web warnt vor der neuen Familie von
   Trojan.OneX-Schädlingen, die bei der Infizierung eines Computers
   Spam-Mails an Facebook-Nutzer verschicken. Zur Zeit stehen zwei
   Modifikationen dieses Trojaners fest, die sich in ihren Funktionen
   unwesentlich unterscheiden. Die Anzahl der Opfer kann bei einer
   solchen Verbreitungsmethode außerordentlich hoch sein.

   Trojan.OneX funktioniert nur unter einer 32-Bit-Version von Windows.
   Unter einer 64-Bit-Version bricht er nach dem Herunterladen einer
   Text-Datei vom Verwaltungsserver ab. Nach dem Starten auf einem
   infizierten PC überprüft Trojan.OneX.1 das Betriebssystem auf seine
   Kopien und entschlüsselt danach eine Adresse des Remote-Servers, von
   dem eine spezielle Text-Datei heruntergeladen wird. Diese Datei
   enthält einige Zeilen in der englischen Sprache, wie z.B. hahaha!
   http://goo.gl[…].jpeg, die danach statt Nachrichten, die von
   Facebook-Benutzern im Netzwerk hinterlassen werden, auftauchen. Die
   Nachrichten werden durch Zeilen aus dieser Datei ausgetauscht.
   Stündlich lädt der Trojaner eine neue Konfigurationsdatei vom
   Remote-Server herunter.

   Trojan.OneX.1 sucht im Betriebssystem nach gestarteten Prozessen mit
   den Namen firefox, iexplore und IEXPLORE, schleust sich ein und
   blockiert Funktionen, die für die Absendung von Nachrichten
   verantwortlich sind.

   Nachdem die erste Variante des Trojaners in die Hände der
   Virenanalysten von Doctor Web gelangt ist, ist ein weiterer Schädling
   aufgetaucht, der Trojan.OneX.2 heißt. Im Vergleich zur ersten
   Variante, nutzt die zweite Version von Trojan.OneX beliebte
   Messaging-Programme durch Prozesse pidgin, skype, msnmsgr, aim,
   icq.exe, yahoom, ymsg_tray.exe, googletalk und xfire.exe aus. Beim
   Verschicken von Nachrichten werden Maus und Tastatur des infizierten
   Computers blockiert. Im Vergleich zu Trojan.OneX.1 kann Trojan.OneX.2
   auf Konfigurationsdateien in einer Unicode-Kodierung zugreifen.

   screen

   Unter den durch Trojaner verschickten Nachrichten sind auch Links zu
   gefälschten Websites wie RapidShare zu finden. Dem Benutzer wird u.a.
   angeboten, ein ZIP-Archiv mit einer JPEG-Datei herunterzuladen, wo
   sich in der Tat die ausführbare Datei Photo14.JPG.scr
   (Trojan.Packed.22289) befindet, wo BackDoor.IRC.Bot.1446
   eingeschachtelt ist. Dieser Trojaner eröffnet den Übeltätern nicht
   nur die Hintertür zum infizierten PC, sondern auch kann vertrauliche
   Daten klauen und an den infizierten PC verschiedene Befehle für das
   Starten und die Installation anderer Anwendungen versenden.
   Bemerkenswert ist es, dass die Verbreitung von Trojanern auch durch
   BackDoor.IRC.Bot erfolgt, den gefährlichsten Schädling der
   Trojan.OneX-Familie, die ihrerseits die Verbreitung von
   BackDoor.IRC.Bot fördert.

   Die entsprechenden Signaturen sind in die Dr.Web Virendatenbank
   bereits eingetragen worden. Die Anwender von Dr.Web Antivirensoftware
   sind sicher geschützt und brauchen sich keine Sorgen um ihre
   Sicherheit zu machen.
</description></item></channel></rss>
