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Sicheres Online-Banking – Der Doctor Web Security-Tipp des Monats November

Rund 42 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Online-Banking. Diese hohe Zahl ist keineswegs überraschend, denn die vielen Vorzüge liegen auf der Hand: Bankkunden können im Internet ihre Geschäfte jederzeit, ortsunabhängig und wesentlich schneller erledigen. Doch aufgrund von Phishing, Spyware und vor allem Bankentrojanern ist ein Teil der Bevölkerung nach wie vor skeptisch, seine Bankgeschäfte im Internet zu erledigen.

Doctor Web zeigt daher einfach umzusetzende Maßnahmen, wie Nutzer es Betrügern maximal erschweren, sensible Daten zu stehlen und so die Sicherheit beim Online-Banking erhöhen.

  • Aktuelles Betriebssystem: Aufmerksamkeit und Technik sind beim Banking im Netz die entscheidenden Stichworte: Nutzer, welche die aktuelle Version des Betriebssystems und des Browsers verwenden und Virenscanner sowie Sicherheitsupdates regelmäßig durchführen, reduzieren das Risiko signifikant. Worauf Nutzer ebenfalls achten sollten: Die Banking-Webseiten beginnen in der Regel mit „https“ anstatt „http“. Nur dann handelt es sich um eine verschlüsselte Datenleitung. Ist dies nicht der Fall, sollten Nutzer lieber auf einen Login verzichten, es könnte sich um eine gefälschte Webseite handeln, die lediglich die Anmeldedaten abgreifen will.

    Pro-Tipp: Nutzer können für Ihre Internet-Bankgeschäfte ein Tageslimit festlegen. Jede Anfrage, die darüber hinausgeht, wird automatisch abgelehnt.

  • TAN-Verfahren: Eine Alternative zu den weit verbreiteten mTANs sind TAN-Generatoren. Das sind kleine Karten oder Anhänger mit Display, mit denen die Nutzer die für die Transaktionen notwendigen Codes direkt erzeugen. Ähnlich wie beim mTAN-Verfahren ist jede per Generator erzeugte TAN nur für kurze Zeit und nur für eine spezifische Transaktion gültig. Eine weitere Möglichkeit ist das photoTAN-Verfahren. Dieses funktioniert sowohl auf zwei getrennten Endgeräten als auch komplett auf dem Smartphone. Wenn Nutzer Ihre Bankgeschäfte am Computer erledigen, erscheint nach der Eingabe der Überweisung eine Grafik auf dem Bildschirm. Diese wird mit dem Handy oder einem Lesegerät gescannt. Die dazu passende Software entschlüsselt das Bild. Die Überweisung ist dann freigegeben.

    Pro-Tipp: Sollten Nutzer ihre Bankgeschäfte ausschließlich über das Smartphone abwickeln, empfiehlt Doctor Web nicht nur einen mobilen Virenschutz, sondern auch das Verwenden von zwei Apps auf dem Handy: Banking- und TAN-App. In der Banking-App werden die Überweisungsdaten eingegeben. Diese App übermittelt dann die Daten an die TAN-App. In dieser wiederum prüfen Nutzer die Überweisungsdaten noch einmal und bestätigen dann die Überweisung.

  • Eigene Bank direkt kontaktieren: Mit Hilfe falscher E-Mails, nachgebauter Webseiten und sogar mit Briefen und Telefonanrufen versuchen Kriminelle heutzutage an sensible Kontoinformationen zu gelangen. Werden solche Daten gefordert, sollten Nutzer stets misstrauisch sein und den Forderungen keinesfalls nachkommen. Das bedeutet: Nichts anklicken, nichts öffnen und insbesondere keine TANs eingeben. Denn Banken – und auch jedes andere seriöse Kreditinstitut – verlangen von Kunden auf diesen Wegen niemals vertrauliche Informationen.

    Pro-Tipp: Im Zweifel sollten sich Nutzer direkt an ihre Bank wenden, um sicherzustellen, dass der Absender hinter einer Nachricht real ist.

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