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Trojan.Encoder geht nach Westen

Hanau, 12. April 2012

Der Sicherheitsspezialist Doctor Web berichtet über die wachsende Anzahl von Infizierungen in Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Polen, Österreich, Norwegen und Bulgarien durch Trojan.Encoder. Die Schadsoftware aus dieser Familie verschlüsselt Dateien auf Festplatten und fordert Lösegeld.

Lange Zeit litten nur Anwender aus dem GUS-Raum unter dem Trojaner. Vor ein paar Tagen hat sich das Blatt gewendet. Es wurden drei neue Varianten von Trojan.Encoder.94 entdeckt, die für westeuropäische Länder gedacht sind. Es ist anzunehmen, dass Autoren von Trojan.Encoder.94 die Verbreitungsmethode von Trojan.Winlock wiederholen.

Der Trojaner besitzt die englischsprachige Benutzeroberfläche. Die Infizierungsfälle wurden aber auch in Deutschland, Italien, Spanien, Polen, Österreich, Norwegen und Bulgarien entdeckt. Anwender, die wegen Trojan.Encoder.94 zu Schaden gekommen sind, haben sich deswegen bereits am 9. und 10. April 2012 gemeldet.

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Nachdem der Trojaner Ihre Dateien verschlüsselt hat, fordert er 50 EUR/GBR via Ukash oder Paysafecard. Die drei Varianten von Trojan.Encoder.94 unterscheiden sich dabei nur durch einen Verschlüsselungsschlüssel, haben aber die gleiche Funktionsweise.

Das Eindringen von Trojan.Encoder.94 auf PCs ist noch nicht vollständig erforscht. Man kann aber vermuten, das Übeltäter Upload-Trojaner einsetzen oder bekannte Sicherheitslücken ausnutzen. Die Sicherheitsexperten von Doctor Web forschen daran weiter.

Um eventuelle Schäden durch Trojan.Encoder.94 zu minimieren, empfiehlt Doctor Web Sicherungskopien rechtzeitig zu erstellen. Wenn Sie aber wegen dieses Trojaners zu Schaden gekommen sind, gehen Sie folgenderweise vor:

  • Sehen Sie davon ab, Ihr Betriebssystem neu zu installieren;
  • Versuchen Sie nicht, Dateien zu löschen;
  • Versuchen Sie auch nicht, Dateien selbständig wiederherzustellen;
  • Kontaktieren Sie den technischen Support von Doctor Web, indem Sie eine Support-Anfrage senden. Der Service ist kostenlos;
  • Hängen Sie die infizierten Dateien .doc oder .txt an;
  • Warten Sie ab, bis Sie eine Antwort vom Sicherheitsspezialisten erhalten. Dies kann aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

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