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Doctor Web: Rückblick und Analyse von Bedrohungen im Dezember 2020

28. Dezember 2020

Im Dezember zeigte die Analyse der Statistiken von Dr.Web einen 11,49%igen Rückgang der Gesamtzahl erkannter Bedrohungen im Vergleich zum November. Die Zahl der einzigartigen Bedrohungen ging um 24,51 % zurück. Am häufigsten wurden Adware und bösartige Erweiterungen für Webbrowser erkannt. Zu den häufigsten Bedrohungen im E-Mail-Verkehr gehören unter anderem der Banking-Trojaner Trojan.SpyBot.699, bei dem es sich um einen in VB.NET geschriebenen Stealer mit verschleiertem Code handelt, und Schadprogramme, die Schwachstellen von Microsoft Office-Dateien ausnutzen.

Im Dezember ging die Zahl der Benutzeranfragen zur Entschlüsselung von Dateien um 31,54% im Vergleich zum November zurück. Der meistverbreitete Encoder ist nach wie vor Trojan.Encoder.26996 mit 37,14% der Vorfälle.

Haupttrends im Dezember

  • Die Malware-Verbreitung geht zurück
  • Adware zählt zu den meist aktiven Bedrohungen
  • Rückgang der Anzahl einzigartiger Bedrohungen im E-Mail-Verkehr

Statistiken von Doctor Web

Statistiken von Doctor Web #drweb

Bedrohungen des Monats:

Adware.SweetLabs.4
Alternativer App Store und Add-On zur Windows-Benutzeroberfläche. Stammt von den Entwicklern von Adware.Opencandy.
Trojan.BPlug.3867
Bösartige Erweiterung für Webbrowser, die Webinjects in Webseiten implementiert und Werbung Dritter blockiert.
Adware.Elemental.17
Adware, die auf Geräte der Nutzer gelangt, indem sie Links auf Filehostern durch bösartige ersetzt. Statt gewünschter Dateien erhalten Nutzer Apps, die Werbung anzeigen und unnötige Software installieren.
Adware.Softobase.15
Installationsprogramm, das veraltete Software verbreitet und Browsereinstellungen ändert.
Adware.Downware.19741
Adware, die als intermediäre Software zur Installation unlizenzierter Software dient.

Malware im E-Mail-Verkehr

Malware im E-Mail-Verkehr #drweb

Trojan.SpyBot.699
Banking-Trojaner mit mehreren Modulen. Kann bösartige Anwendungen auf das infizierte Gerät herunterladen und einen beliebigen Code ausführen.
Tool.KMS.7
Hacking-Tools, die gefälschte Microsoft-Produkte aktivieren.
W97M.DownLoader.2938
Downloader-Trojaner, der Sicherheitslücken in Microsoft Office-Dateien ausnutzt und weitere bösartige Programme auf infizierte Computer herunterladen kann.
Trojan.PackedNET.405
In VB.NET geschriebener Stealer mit verschleiertem Code. Verfügt über Keylogger-Funktionalität und stiehlt vertrauliche Informationen.
Exploit.ShellCode.69
Bösartige Microsoft Office Word Datei, die die Schwachstelle CVE-2017-11882 ausnutzt.

Encoder

Im Dezember erhielt das Virenlabor von Doctor Web 28,41% weniger Anfragen zur Entschlüsselung von Dateien als im November.

Encoder #drweb

Böswillige Websites

Im Dezember 2020 wurden 105.840 Internetadressen in die Datenbank böswilliger und nicht empfohlener Websites aufgenommen.

November 2020 Dezember 2020 Wachstum
+ 154 606 + 105 840 - 31.54%

Bedrohungen für Mobilgeräte

Laut Dr.Web Statistiken sank die Zahl der auf Android-Geräten erkannten Bedrohungen im Vergleich zum November um 25,34%. Zu den häufigsten Bedrohungen für Android-Geräte gehören Adware-Trojaner und bösartige Anwendungen, die weitere unerwünschte Software herunterladen und einen beliebigen Code ausführen können.

Im Google Play-Store wurde eine neue Bedrohung erkannt: Der Trojaner Android.Joker.477 tarnte sich als Bildersammlung. Er abonnierte kostenpflichtige Services im Namen des Nutzers und konnte einen beliebigen Code ausführen.

Außerdem wurden Nutzer von Android-Geräten im Dezember mit Banking-Trojanern konfrontiert.

Besonders wichtige Ereignisse im Bereich der mobilen Sicherheit im Dezember:

Mehr Informationen über Bedrohungen für Mobilgeräte im Dezember finden Sie in unserem Virenrückblick für Android.

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